Wer hat's erfunden?
Auch wenn es oft den Anschein hat: die Tantra-Massage ist ein Produkt von vielen Menschen mit unterschiedlichen Motivationen und Ideen und keine Einzelleistung.
Westliches Neo-Tantra
Die Tantra-Massage, wie sie heute im deutschsprachigen Raum angeboten wird, ist keine jahrtausendealte indische Massagetradition. Sie ist eine vergleichsweise junge westliche Form der Körperarbeit, die sich erst im 20. Jahrhundert aus sehr unterschiedlichen Einflüssen entwickelt hat. Sie besitzt Bezüge zum historischen Tantra, ist mit diesem aber nicht gleichzusetzen.1, 16 Gerade diese Entstehungsgeschichte macht deutlich, dass es sich nicht um eine unverändert überlieferte alte Tradition handelt, sondern um eine fortlaufende Entwicklung, in der religiöse Vorstellungen, gesellschaftlicher Wandel, Psychologie, Sexualität und Körperarbeit immer wieder neu miteinander verbunden werden.
Historisches Tantra bezeichnet eine Vielzahl hinduistischer und buddhistischer religiöser Traditionen, Texte und Praktiken. Sexualität konnte darin durchaus eine Rolle spielen, doch sexuelle Rituale waren weder mit moderner Sexualtherapie noch mit einer heutigen Ganzkörpermassage gleichzusetzen. Sie standen in religiösen und rituellen Zusammenhängen und waren auf spirituelle Erkenntnis und Befreiung ausgerichtet.2, 3
So entstand die moderne Tantra-Massage nicht aus einer einzigen Quelle und auch nicht durch eine einzelne Person: Traditionelles Tantra lieferte Begriffe und spirituelle Vorstellungen.2 Pierre Arnold Bernard gehörte zu den frühen westlichen Vermittlern eines stärker körperlich und sexuell geprägten Tantra-Verständnisses.1, 4 Wilhelm Reich und die westliche Körperpsychologie veränderten den Blick auf Sexualität, Körper und psychische Prozesse.5, 6 Das Esalen Instutite in Kalifornien veränderte den Blick weg von der medizinischen Berührung als Behandlung hin zur Selbsterfahrung und emotionaler Öffnung.8, 9 Osho verband diese Entwicklungen mit Meditation und östlichen spirituellen Vorstellungen und wurde damit zu einer der prägenden Figuren des entstehenden westlichen Neo-Tantra.1, 10 Andreas Rothe entwickelte daraus eine konkrete Form tantrisch orientierter Massage und Körperarbeit.15, 16 Margot Anand wiederum trug entscheidend dazu bei, das Neo-Tantra und eine neue Vorstellung bewusster Sexualität international zu verbreiten.19, 20
Eine lange Entstehungsgeschichte - aber das macht sie nicht weniger wertvoll, im Gegenteil. Sie macht sichtbar, dass Tantra-Massage kein unverändert weitergereichtes Ritual aus einer fernen Vergangenheit ist und sein muss, um eine ernst zu nehmende Form von Körperarbeit zu sein. Ihre Geschichte ist die Geschichte einer modernen Suche nach neuen Formen von Berührung, Körperbewusstsein, Sexualität und menschlicher Begegnung.
Wie diese moderne Form in meiner eigenen Arbeit heute aussieht, beschreibe ich in meinem Angebot zur Tantra-Massage für Männer.
Pierre Arnold Bernard (* 31. Oktober 1875; † 27. September 1955)
Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann sich im Westen ein Verständnis von Tantra zu entwickeln, das sich zunehmend von seinen ursprünglichen religiösen Zusammenhängen entfernte.1
Eine wichtige Figur dieser frühen Entwicklung war der Amerikaner Pierre Arnold Bernard: Er beschäftigte sich mit Tantra und gründete gemeinsam mit seinem Lehrer Sylvais Hamati den Tantrik Order of America, eine der ersten tantrischen Organisationen in den USA. Bernard gehörte zu den ersten Personen, die tantrische Vorstellungen einem größeren amerikanischen Publikum vermittelten.4
Dabei verband er östliche Vorstellungen mit westlicher Esoterik, Körperübungen und einem für seine Zeit ungewöhnlich offenen Umgang mit Sexualität.1, 4 Bernard entwickelte damit noch keine Tantra-Massage im heutigen Sinn. Seine Bedeutung liegt vielmehr darin, dass sich im Westen ein Tantra-Verständnis entwickelte, das Sexualität, Körperlichkeit und persönliche Befreiung stärker in den Mittelpunkt rückte.1
(Pierre Arnold Bernard, 1939 · Foto: unbekannt · Quelle: Life Magazine / Wikimedia Commons · Public Domain)
Wilhelm Reich (* 24. März 1897; † 3. November 1957)
Besonders einflussreich waren die Arbeiten Wilhelm Reichs. Er stellte die gesellschaftliche Unterdrückung von Sexualität in einen Zusammenhang mit psychischen Konflikten und entwickelte zugleich körperorientierte Formen der Psychotherapie.5 In seiner Vegetotherapie zeigen sich nach Reich psychische Spannungen auch im Körper. Er arbeitete deshalb nicht nur im Gespräch, sondern auch mit Atmung, Körperhaltung, Bewegung und körperlichen Spannungsmustern.6 Seine Vorstellungen wurden später zu einem wichtigen Bezugspunkt zahlreicher körperpsychotherapeutischer und sexualreformerischer Strömungen, auch wenn viele seiner späteren Theorien wissenschaftlich nicht haltbar waren.6
Reich verstand sexuelle Energie als wesentliche Lebenskraft7.
(Wilhelm Reich, vor 1943 · Foto: Ludwig Gutmann · Quelle: Wikimedia Commons · Public Domain)
Esalen Institute (gegründet 1962)
In den 1960er und 1970er Jahren entwickelte sich im Westen ein zunehmend vielfältiges Feld, in dem Körper, Psyche, Sexualität und persönliche Entwicklung neu zusammengedacht wurden. Dazu gehörten humanistische Psychologie, Gestalttherapie, Bioenergetik, Atemarbeit, Encounter-Gruppen und zahlreiche Formen körperorientierter Selbsterfahrung.8, 9
Ein bedeutendes Zentrum dieser Entwicklung war das Esalen Institute im kalifornischen Big Sur, das 1962 gegründet wurde und zu einem der wichtigsten Orte des Human Potential Movement wurde. Ein Kernthema: Menschen tragen Fähigkeiten, Gefühle und Möglichkeiten in sich, die im normalen Alltag oft nur teilweise entwickelt werden.8
Am Institute begegneten sich westliche Psychologie, östliche Spiritualität, Gestalttherapie, Körperarbeit, Bewegung und Massage. Auch eine eigene Esalen-Massage entwickelte sich aus diesem Umfeld.8, 9
Diese Entwicklung ist für die spätere Tantra-Massage bedeutsam, weil damit bereits ein kulturelles Feld entstanden war, in dem körperliche Berührung nicht mehr ausschließlich als medizinische Behandlung verstanden wurde. Körperarbeit konnte nun ebenso der Selbsterfahrung, emotionalen Öffnung, persönlichen Entwicklung und Bewusstseinsarbeit dienen.9
(Esalen Institute · Foto: Callaban · Quelle: Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. · cropped)
Chandra Mohan Jain oder Bhagwan Shree Rajneesh - Osho (* 11. Dezember 1931; † 19. Januar 1990)
In diesem kulturellen Umfeld gewann Bhagwan Shree Rajneesh, später Osho genannt, in den 1970er Jahren erheblichen Einfluss. Osho verband weiter die Vorstellungen aus östlichen Religionen mit westlicher Psychologie, Körpertherapie und der sexuellen Befreiungsbewegung.10 Sexualität betrachtete er als eine grundlegende menschliche Energie, die nicht unterdrückt, sondern bewusst erfahren und transformiert werden sollte.11 Bei Osho veränderte sich die Qualität: Er übernahm nicht nur einzelne Elemente, sondern bündelte sie zu einem umfassenden Welt- und Lebensmodell. Seine Kommunen und Therapiegruppen wurden so zu wichtigen Orten des sich entwickelnden Neo-Tantra - aber auch zu Orten des Kipp-Punktes, als das Überschreiten von Grenzen selbst einen höheren Wert bekam.12, 13
Osho hat die Tantra-Massage nicht erfunden. Seine Bedeutung für ihre Entwicklung liegt vielmehr darin, dass in seinem Umfeld Sexualität, Meditation, Körperarbeit und Selbsterfahrung auf eine Weise miteinander verbunden wurden, die später zahlreiche Tantra-Schulen beeinflusste. Gleichzeitig griff Osho selbst auf die Entwicklungen zurück, die bereits vor ihm begonnen hatten. Die häufig erzählte Vorstellung, mit Osho sei der westliche Tantraweg überhaupt erst gestartet, greift deshalb historisch zu kurz.1, 10
Oshos Bedeutung in der Weiter-Entwicklung der Tantra-Massage darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich um ihn ein stark hierarchisches und zunehmend problematisches System entwickelte, das von Machtmissbrauch und Gewalt in Therapiegruppen geprägt war und später auch mit schweren Straftaten verbunden war.12, 13, 14
(Rajneesh, 1984 · Foto: Sjakkelien Vollebregt · Quelle: Nationaal Archief / Wikimedia Commons · CC0 1.0)
Andreas Rothe - Andro (* 25. August 1941; † 22. Dezember 2019)
Für die konkrete Entstehung der heutigen Tantra-Massage ist Andro Andreas Rothe wesentlich wichtiger.16 Rothe beschäftigte sich in den 1970er Jahren intensiv mit Tantra, Meditation, Massage und unterschiedlichen Formen der Körperarbeit. Auch er kam mit Osho und dessen Umfeld in Berührung. Seine Arbeit speiste sich jedoch aus deutlich mehr Quellen. in der eigenen biografischen Dokumentation seiner gegründeten Schule in Berlin - das Diamond Lotus Tantra Institut - werden unter anderem asiatische und byzantinische Massageformen, Erfahrungen in türkischen Hamams, Zen, Akupunktur, die Orgontheorie Wilhelm Reichs, Humanistische Psychologie und verschiedene Formen der damaligen New-Age-Therapie als Einflüsse genannt.15
Hier muss allerdings zwischen unabhängiger Geschichtsschreibung und der Überlieferung der von Andro gegründeten Schule unterschieden werden. Eine umfassende wissenschaftliche Geschichte der deutschen Tantra-Massage existiert bislang kaum. Die konkreten Angaben über Andros Entwicklung seiner Massageformen stammen deshalb überwiegend von Diamond Lotus und der Interessengemeinschaft Tantramassage nach Andro.
Nach diesen Quellen entwickelte Andro 1978 die sogenannte Yin-Yang-Massage. Sie gilt innerhalb seiner Schule als wesentlicher Grundstein der späteren Tantra-Massage nach Andro.16 Die Jahresangaben schwanken in einzelnen Darstellungen geringfügig zwischen 1978 und 197916, 17Entscheidend war die Einbeziehung des gesamten Körpers. Auch der sexuelle Körper und der Intimbereich wurden nicht grundsätzlich aus der Massage ausgeklammert. Gleichzeitig entstand ein ritualisierter Rahmen, in dem Berührung nicht lediglich als sexuelle Stimulation, sondern als Teil eines umfassenderen Körpererlebens verstanden wurde.16, 18
Gerade daran lässt sich erkennen, wie jung diese Form der Tantra-Massage tatsächlich ist. Andros Arbeit wurde für zahlreiche spätere Tantra-Massage-Schulen im deutschsprachigen Raum prägend und gehört deshalb zu den wichtigsten Stationen in der Entstehungsgeschichte der heutigen Tantra-Massage.16
Margot Anand (* 27. Juli 1944)
Etwa zur gleichen Zeit entwickelte Margot Anand einen anderen, ebenfalls sehr einflussreichen Zugang. Anand hatte ebenfalls Erfahrungen im Umfeld Oshos gesammelt und verband Tantra mit Meditation, Sexualität, Massage, Psychologie, Atemarbeit, Körperübungen und modernen Methoden der Selbsterfahrung.19 Unter dem Namen SkyDancing Tantra entwickelte Anand ein eigenes System, das Tantra mit Meditation, Sexualität, Massage, Psychologie, Atemarbeit und modernen Methoden der Selbsterfahrung verbindet.19, 20
Ihre eigene Schule beschreibt diese Mischung sehr offen: Neben tantrischen, buddhistischen, yogischen und taoistischen Vorstellungen werden ausdrücklich Psychologie, Bioenergetik, Neurolinguistisches Programmieren, Visualisierung, Kommunikation, Meditation, Ritual und Massage als Bestandteile genannt.20
Margot Anands Bedeutung liegt deshalb weniger in der Entwicklung einer einzelnen festgelegten Massageform als in der Popularisierung eines umfassenden westlichen Verständnisses tantrischer Sexualität. Bereits 1981 veröffentlichte sie auf Französisch Le chemin de l'extase: Tantra, vers une nouvelle sexualité. Einen noch größeren internationalen Einfluss erreichte ihr 1989 erschienenes Buch The Art of Sexual Ecstasy: The Path of Sacred Sexuality for Western Lovers.19, 21, 22
Durch ihre Bücher, Seminare und Ausbildungsprogramme wurden Vorstellungen von bewusster Sexualität, sexueller Energie, Atem, Meditation, Ritual und körperlicher Selbsterfahrung einem internationalen westlichen Publikum zugänglich. SkyDancing Tantra wurde seit den späten 1980er Jahren durch verschiedene internationale Institute verbreitet.20
(Margot Anand, 2006 · Foto: Pierre Lassalle · Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.5 · cropped)
Quellen
1. Hugh B. Urban: „Modernity and Neo-Tantra“, in: The Oxford Handbook of Tantric Studies. Oxford University Press, online 2022, Druckausgabe 2024. Untersuchung zur Transformation historischer Tantra-Traditionen in der Moderne, zu Pierre Bernard, zur sexuellen Revolution und zur Herausbildung des westlichen Neo-Tantra. Oxford Academic
2. Richard K. Payne / Glen A. Hayes (Hrsg.): The Oxford Handbook of Tantric Studies. Oxford University Press. Wissenschaftliches Grundlagenwerk zu den historischen hinduistischen und buddhistischen Tantra-Traditionen, ihren Ritualen, Formen der Transformation und spirituellen Zielsetzungen. Oxford Academic
3. Shaman Hatley: „Erotic Asceticism: The Razor's Edge Observance and the Early History of Tantric Coital Ritual“, Bulletin of the School of Oriental and African Studies, 79/2, 2016, S. 329–345. Wissenschaftliche Untersuchung zur Geschichte sexueller Rituale im frühen Śaiva-Tantra und zu deren religiösem und rituellem Zusammenhang. Cambridge University Press
4. Joseph Laycock: „Yoga for the New Woman and the New Man: The Role of Pierre Bernard and Blanche DeVries in the Creation of Modern Postural Yoga“, Religion and American Culture, 23/1, 2013, S. 101–136. Wissenschaftliche Untersuchung zu Pierre Bernard, Sylvais Hamati, dem Tantrik Order of America sowie zu Körperkultur, Sinnlichkeit und sexueller Autonomie. Cambridge University Press
5. Cat Moir: „Wilhelm Reich and Sexology from Below“, Berichte zur Wissenschaftsgeschichte, 45/4, 2022, S. 625–650. Wissenschaftlicher Beitrag zu Reichs Sexualtheorie und seinem Verständnis gesellschaftlicher sexueller Unterdrückung. PubMed Central
6. Leon Chaitow: „Breathing: the Legacy of Wilhelm Reich“, Journal of Bodywork and Movement Therapies, 3/2, 1999, S. 97–106. Darstellung von Reichs körperorientierter therapeutischer Arbeit mit Atmung und muskulären Spannungsmustern sowie ihres Einflusses auf spätere Körpertherapien. ScienceDirect
7. Wilhelm Reich: The Function of the Orgasm: Sex-Economic Problems of Biological Energy. Orgone Institute Press, New York, 1942. Primärquelle für Reichs Theorie von Sexualität, Orgasmus und biologischer Energie. Wellcome Collection
8. Esalen Institute: „About Esalen“. Selbstdokumentation zur Gründung 1962, zur Geschichte des Human Potential Movement und zur Verbindung östlicher Spiritualität mit westlicher Psychologie. Esalen Institute
9. Esalen Institute: „Somatics“. Selbstdokumentation zur Entwicklung von Körperarbeit, Berührung und somatischen Ansätzen am Esalen Institute. Esalen Institute
10. Hugh B. Urban: „From Sex to Superconsciousness: Sexuality, Tantra, and Liberation in 1970s India“, in: Zorba the Buddha: Sex, Spirituality, and Capitalism in the Global Osho Movement. University of California Press, 2016. Wissenschaftliche Untersuchung von Rajneeshs Verbindung hinduistischer Tantra-Vorstellungen mit westlicher Psychologie, Wilhelm Reich und Neo-Tantra. Oxford Academic
11. Osho: From Sex to Superconsciousness. Primärquelle für Rajneeshs Vorstellung von sexueller Energie und ihrer Transformation in Liebe, Meditation und höheres Bewusstsein. OSHO
12. Susan J. Palmer / Frederick Bird: „Therapy, Charisma and Social Control in the Rajneesh Movement“, Sociology of Religion, 53, Special Issue, 1992, S. S71–S85. Wissenschaftliche Untersuchung der Rajneesh-Therapiegruppen, des ritualisierten Tabubruchs, alternativer Sexualethik und sozialer Kontrolle innerhalb der charismatischen Gemeinschaft. Oxford Academic
13. Frances FitzGerald: „Rajneeshpuram—I“, The New Yorker, September 1986. Zeitgenössische umfangreiche Reportage zur Rajneesh-Bewegung; dokumentiert unter anderem Gewalt und Verletzungen innerhalb der Encounter- und Therapiegruppen. The New Yorker
14. Carl Abbott: „Rajneeshees“, The Oregon Encyclopedia. Historische Darstellung der Rajneesh-Bewegung in Oregon einschließlich Salmonellen-Anschlag, versuchter politischer Einflussnahme, Brandstiftung, Abhöraktionen, Mordversuchen und weiterer Straftaten im Umfeld der Kommunenleitung. The Oregon Encyclopedia
15. Diamond Lotus Tantra Institut: Biografie Andro Andreas Rothe. Selbstdokumentation aus Andros eigener Traditionslinie zu seinen Aufenthalten in Poona, seinen Reisen und seinen Einflüssen aus Tantra, Massage, Zen, Akupunktur, Wilhelm Reich, Humanistischer Psychologie und New-Age-Therapien. Diamond Lotus
16. Diamond Lotus Tantra Institut: „Die Entstehung der Tantramassage“. Selbstdokumentation der Andro-Traditionslinie. Die Seite datiert die Yin-Yang-Massage auf 1978, bezeichnet sie als wichtigen Grundstein der Tantra-Massage nach Andro und beschreibt Tantra-Massagen ausdrücklich als neuzeitliche Entwicklung des Neo-Tantra. Diamond Lotus
17. Diamond Lotus Tantra Institut: „Aufbau und Ablauf der Tantramassage-Ausbildung nach Andro“. Weitere Selbstdokumentation der Schule. Auf dieser Seite finden sich sowohl die Jahresangabe 1979 als auch 1978 für die Entwicklung der Yin-Yang-Massage und damit ein Beleg für die uneinheitliche Datierung. Diamond Lotus
18. Interessengemeinschaft Tantramassage nach Andro: „Die Prinzipien der Tantramassage“. Primär- bzw. Selbstdokumentation der Massageform. Beschrieben werden unter anderem Ganzkörperkontakt, Einbeziehung der Geschlechtsorgane, orgasmische Energie und der rituelle Charakter der Massage. Tantramassage nach Andro
19. SkyDancing Tantra International: „Margot Anand“. Selbstdokumentation ihrer Schule zu Anands Erfahrungen mit Osho sowie ihren Ausbildungen in Gestalttherapie, Bioenergetik, Massage, Meditation und Yoga und zur internationalen Verbreitung ihrer Arbeit. SkyDancing Tantra
20. SkyDancing Tantra International: „What is SkyDancing Tantra?“ Selbstdokumentation der Methode. Genannt werden unter anderem Tantra, Buddhismus, Yoga, Taoismus, Psychologie, Bioenergetik, NLP, Visualisierung, Kommunikation, Meditation, Ritual und Massage sowie die internationale Verbreitung seit den späten 1980er Jahren. SkyDancing Tantra
21. Margot Anand: Le chemin de l'extase: Tantra, vers une nouvelle sexualité. Albin Michel, Paris, 1981. Bibliografischer Nachweis der französischen Veröffentlichung von 1981. WorldCat
22. Margot Anand: The Art of Sexual Ecstasy: The Path of Sacred Sexuality for Western Lovers. Jeremy P. Tarcher, Los Angeles, 1989. Bibliografischer Nachweis der englischen Erstausgabe von 1989. WorldCat