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Hier findest du klare Antworten von Nähe und Nacktheit bis zu Grenzen, Gesundheit und Buchung.
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Schutzraum & Grenzen
Was darf sein – und was bleibt ausgeschlossen?
Sind Tantra-Massagen erlaubt?
Ja. Gerichte ordnen Tantra-Massagen, bei denen auch der Intimbereich berührt wird, inzwischen als sexuelle Dienstleistung im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) ein. Für die Tantra-Massage und die Gay-Tantra- & Body-to-Body-Massage gelten deshalb die Vorgaben dieses Gesetzes.
Welcher Rahmen gilt für eine Sitzung bei touched to be?
Jede Sitzung hat einen klaren Rahmen. Er gibt uns beiden Sicherheit und Orientierung und macht es möglich, dass du dich fallen lassen und ich mich ganz auf meine Berührungen konzentrieren kann. Der Rahmen beschreibt, wie eine Sitzung abläuft und welche Grenzen verbindlich gelten.
Dazu gehören ein persönliches Vorgespräch zum Ankommen und Klären von Fragen, die achtsame Ganzkörpermassage und genug Zeit zum Nachspüren am Ende. Danach können wir bei Bedarf kurz über das Erlebte sprechen. Unsere gemeinsame Zeit ist von Präsenz, Aufmerksamkeit, Langsamkeit und offener Kommunikation geprägt. So kannst du dich ausdrücken und verhalten, wie es sich für dich stimmig anfühlt.
Du musst nichts tun und nichts leisten, nichts darstellen und keine Rolle erfüllen. Du darfst einfach beobachten und empfangen. Ich bleibe in der Rolle des Gebenden, führe die Massage, achte auf Grenzen, eröffne und beende das Ritual.
Nicht Teil des Angebots sind eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung sowie spirituelle Heilsversprechen oder esoterische Konzepte. Unsere Sitzung ist als professionelle Körperarbeit zur Selbsterfahrung angelegt.
Ich wünsche mir schon lange Berührungen von einem Mann. Ist das okay?
Ja, natürlich. Genau dafür ist dieser Raum da. Es geht darum, dich zu dir selbst und zu deinen Bedürfnissen zu führen, egal, ob du dich als gay, schwul, bi, hetero oder irgendwo dazwischen verstehst. Du findest bei mir einen klaren Ablauf und Rahmenbedingungen, die wir vorher besprechen. Das hilft, anfängliche Unsicherheit oder Aufregung abzulegen. Dann kannst du dich auf deinen Wunsch einlassen und beobachten, wie es dir mit meiner Nähe geht.
Läuft das Setting diskret ab?
Ja. Diskretion ist für mich selbstverständlich. Alles, was wir besprechen und was in meinem Raum geschieht, bleibt unter uns. Auch rund um den Termin achte ich darauf, dass deine Privatsphäre gewahrt bleibt.
Was ist, wenn ich eine Berührung nicht mag oder mich unwohl fühle?
Dann sag es mir, mit einem Wort oder einer Geste. Deine Grenzen haben jederzeit Vorrang. Im Vorgespräch vereinbaren wir dafür klare Stopp-Signale, und ein „Stopp“ gilt immer sofort und ohne Wenn und Aber. Nichts muss ertragen werden.
Ich kann Tempo, Druck und Berührungsqualität anpassen. Wir können eine Pause machen, die Position wechseln oder kurz innehalten, bis du wieder ganz im Hier und Jetzt bist. Wenn es für dich stimmt, beenden wir die Massage auch. Auf Wunsch sprechen wir danach in Ruhe darüber.
Bitte hab dabei kein schlechtes Gewissen, weder dir noch mir gegenüber. Wenn eine Grenze auftaucht, ist das kein Fehler, sondern ein wertvoller Teil deines Prozesses: Du erfährst, wo du gerade stehst und was du brauchst. Bewusstwerdung ist der erste Schritt zu einer Entwicklung.
Was ist, wenn ich eine Berührung sehr mag?
Dann sag es mir gern. Ich kann die Berührung vertiefen oder wiederholen. Eine Tantra-Massage hat einen roten Faden, aber er lässt Raum dafür.
Wird alles berührt, oder kann ich Stellen ausnehmen?
Grundsätzlich können alle Bereiche deines Körpers in unterschiedlicher Intensität einbezogen werden. Du kannst aber auch bestimmte Stellen ausnehmen. Eine gelingende Massage hängt nicht davon ab, ob ich alles an dir berühren darf. Im Vorgespräch klären wir in Ruhe, was berührt werden darf und was bewusst ausgespart bleibt. Auch während der Massage kannst du deine Wünsche und Grenzen jederzeit anpassen, in beide Richtungen. Nichts ist in Stein gemeißelt.
Gibt es Dinge, die in unserer Begegnung ausgeschlossen sind?
Ja. Unabhängig davon, welches meiner Angebote du wählst, bleibt unsere Begegnung in einem professionellen und vorher vereinbarten Rahmen. Grundsätzlich bin ich der Gebende und du der Empfangende. Bei Gay-Tantra können wir diese Rollen jedoch für einzelne Momente bewusst wechseln, wenn das zu deiner Erfahrung und unserem vereinbarten Rahmen passt. Daraus entsteht aber keine freie gegenseitige sexuelle Begegnung und keine Partnersituation.
Bei der Tantra-Massage liegt der Fokus auf deiner Wahrnehmung, Entspannung und dem Erleben deines Körpers. Nähe, Sinnlichkeit und auch sexuelle Erregung dürfen entstehen. Das ist etwas Wunderbares, und darüber freue ich mich auch. Solche Dinge müssen weder unterdrückt noch bis zum Orgasmus geführt werden. Ich nehme wahr, was in deinem Körper geschieht, ohne daraus eine Erwartung an dich entstehen zu lassen.
Bei Gay-Tantra darf sexuelles Empfinden bewusster Teil der Erfahrung und Gestaltung sein. Erregung kann aufgegriffen, vertieft und gestaltet werden. Es geht aber nicht darum, dass aus unserer Begegnung gleichberechtigter Sex zwischen zwei Partnern wird, sondern darum, dass du deine eigene Sexualität, deinen Körper und deine Reaktionen lebendiger erfahren kannst.
Nähe und Resonanz zwischen uns dürfen bei beiden Massageformen spürbar sein. Entscheidend ist, dass der vereinbarte Rahmen bestehen bleibt. Sollte ich merken, dass sich die Rollen verschieben oder meine Grenzen nicht respektiert werden, spreche ich das an, führe dich wieder in den vereinbarten Rahmen zurück oder unterbreche die Massage.
Bist du selbst auch bei der Arbeit nackt?
Ja. Ich mache dies, weil ich in meinen Bewegungen freier agieren kann. Ich kann dadurch auch mehr Lebendigkeit, Nähe, Intimität und körperliche Verbundenheit wahrnehmen. Gerade in den Abfolgen, in denen mein ganzer Körper zum Einsatz kommt, ist ein Lunghi (ein Tuch) um meine Hüften störend.
Dies ist allerdings keine Voraussetzung für die Tantra-Massage. Meine eigene Nacktheit kann auch ablenken, meine eigene Erektion kann verunsichern oder irritierend sein. Deshalb kannst du hier frei äußern, was dir lieber wäre.
Bei der Gay-Tantra- & Body-to-Body-Massage ist das anders: Dort gehört meine eigene Nacktheit für mich wesentlich stärker zum gemeinsamen körperlichen Erleben. Gerade weil Nähe, Körperkontakt, Resonanz und auch gegenseitiges Berühren bewusster Teil dieses Settings sein können, macht es dort einen deutlichen Unterschied, ob ich bekleidet oder nackt bin.
Darf ich dich während der Massage berühren?
Bei der Tantra-Massage kommen wir uns körperlich sehr nahe, und du wirst auch meinen Körper in all seinen Facetten spüren. Eine bewusste Berührung deinerseits ist für mich in Ordnung. Sie soll aber nicht dazu führen, dass aus der Massage eine gleichberechtigte sexuelle Begegnung wird, und dich nicht zu sehr von der Beobachtung deiner selbst wegführen. Die Rollen von Gebendem und Beschenktem bleiben gewahrt.
Bei der Gay-Tantra- & Body-to-Body-Massage kann gegenseitiges Berühren bewusst Teil des vereinbarten Settings sein. Wenn es für dich und mich in diesem Moment stimmig ist, können wir für eine bestimmte Zeit die Rollen wechseln. So erlebst du eine weitere Ebene der lustvollen Erfahrung als aktiver Part. Ein Rollenwechsel entsteht aber nicht automatisch und ist zu keinem Zeitpunkt eine Erwartung an dich. Es muss passen.
Ist eine Tantra-Massage Fremdgehen?
Das, was du in unserem Setting erleben kannst, ist eine wohltuende körperliche Begegnung mit dir selbst. Du erlebst dich wieder als ganzheitlicheren Menschen. Denn du bist ein eigenständiges Wesen, das selbstfürsorglich entscheiden kann und darf.
Darf mein Mann/mein Partner/mein Freund zusehen?
Grundsätzlich kannst du wahrscheinlich besser loslassen, wenn du nur bei dir selbst bleiben kannst. Wenn es jedoch darum geht, dass dein Partner im Sinne einer angeleiteten Einführung Griffe und Techniken für die private Praxis erlernen möchte, können wir dafür vorab einen speziellen, gemeinsamen Lern-Rahmen vereinbaren. Sprich mich dazu einfach im Vorfeld an.
Muss ich über meine Erfahrungen sprechen?
Nein. Du teilst nur, was du teilen möchtest. In unserem Vorgespräch klären wir Wünsche, Tabus und Grenzen ab. Ich bin mir meiner Verantwortung bewusst, und alles Gesagte bleibt vertraulich.
Methode & Philosophie
Was hinter der Körperarbeit steht.
Ist Tantra sexuell?
Tantra ist eine jahrtausendealte Tradition aus Indien. In manchen ihrer Strömungen wird Sexualität bewusst einbezogen, bis hin zu sexuellen Ritualen. Die Tantra-Massage ist etwas anderes: eine moderne Form der Körperarbeit, die im 20. Jahrhundert im Westen entstanden ist. Sie ist nicht auf Sex ausgerichtet. Erregung und eine Erektion dürfen entstehen, sie sind aber nicht das Ziel.
Bei der Gay-Tantra- & Body-to-Body-Massage ist das anders. Sie habe ich aus der Tantra-Massage weiterentwickelt, und hier ist sexuelles Erleben bewusst Teil der Begegnung.
Was bedeutet der Begriff „Tantra“?
„Tantra“ ist ein Begriff aus dem Sanskrit. Er kann je nach Zusammenhang unter anderem mit Gewebe, Gefüge oder System übersetzt werden. Historisch bezeichnet Tantra verschiedene hinduistische und buddhistische Traditionen, Texte und Praktiken, nicht eine bestimmte Form der Massage.
Was genau ist eine Tantra-Massage?
Die Tantra-Massage ist eine im 20. Jahrhundert entstandene, moderne westliche Form der ganzheitlichen Körpermassage mit Einflüssen aus dem Tantra. Entwickelt haben sie vor allem Andreas Rothe, Margot Anand und andere. Über etwa zweieinhalb Stunden wird der ganze Körper achtsam und sinnlich berührt. Auch der Intimbereich wird einbezogen, sofern du das möchtest. Die Rollen sind dabei klar verteilt: Du bist der Beschenkte, ich bin der Gebende.
Im Mittelpunkt stehen Wahrnehmung, Entspannung, Nähe und das Erleben deines eigenen Körpers. Erregung und eine Erektion dürfen dabei entstehen, sie sind aber nicht das Ziel der Tantra-Massage. Du musst nichts erreichen, leisten oder erwidern.
Tantra-Massagen sind ganzheitlich ausgerichtet und ein Gegenentwurf zu unserer schnelllebigen und oft verkopften Zeit.
Was genau ist eine Gay-Tantra- & Body-to-Body-Massage?
Die Gay-Tantra- & Body-to-Body-Massage ist eine bewusst erotischere und körperlich intensivere Form der Begegnung. Anders als bei der Tantra-Massage darf sexuelle Erregung hier ausdrücklich Teil der Erfahrung sein und von mir aufgegriffen, vertieft und gestaltet werden.
Durch den intensiven Einsatz meines eigenen Körpers (Body-to-Body-Elemente) und viel Hautkontakt entsteht eine unmittelbare Form von lustvoller Nähe. Auch gegenseitiges Berühren oder ein zeitweiliger Rollenwechsel können dazugehören, wenn es für uns beide in diesem Moment stimmig ist. Die Wahrnehmung kann zum Beispiel durch eine Augenmaske verstärkt werden, und beim Edging kann Erregung bewusst aufgebaut und der Orgasmus hinausgezögert werden.
Im Mittelpunkt stehst trotzdem du: dein Körper, deine Lust, deine Wahrnehmung und die Möglichkeit, dich selbst auf eine vielleicht neue Weise zu erleben.
Was unterscheidet Gay-Tantra von einer Tantra-Massage?
Der Unterschied liegt weniger in einer einzelnen Technik als in der Ausrichtung, also darin, wie wir mit Nähe, Lust und sexueller Erregung umgehen. In der Tantra-Massage liegt der Schwerpunkt auf Wahrnehmung, Entspannung und dem Erleben deines eigenen Körpers. Erregung darf entstehen, ist aber nicht das Ziel. Beim Gay-Tantra ist sexuelle Erregung bewusst Teil der Gestaltung und wird aufgegriffen und vertieft. Dazu kommen Body-to-Body-Elemente und, wenn es für uns beide stimmt, gegenseitiges Berühren.
Muss ich in der Tantra-Massage etwas tun?
Nein. In der Tantra-Massage spricht man vom „Beschenkten“ und vom „Gebenden“. Diese Begriffe beschreiben die Rollen, in denen wir uns begegnen, und setzen den Rahmen. Du bist der Beschenkte: Du darfst loslassen, annehmen, genießen und beobachten und musst nichts tun. Ich bin der Gebende, bleibe präsent und achtsam und führe dich klar durch das Ritual.
Wo hast du die Massagetechnik erlernt?
Angefangen hat es mit einem Kurs in Tantra-Massage, den ich gemeinsam mit meinem Mann hier in Freiburg besucht habe. Später folgten weitere Kurse in Tantra- und Tao-Massage. Seit 2022 massiere ich regelmäßig, die Gay-Tantra- & Body-to-Body-Massage habe ich selbst weiterentwickelt. Seit 2025 gebe ich meine Erfahrung in einer eigenen Ausbildung an andere weiter.
Welche sonstigen Qualitäten für die Arbeit bringst du mit?
In meine Arbeit fließt viel aus meinem Leben ein. Seit meiner Kindheit spiele ich Klavier, das hat meinen Händen ein feines Gespür für Druck, Tempo und kleinste Unterschiede in einer Berührung gegeben. Tanz und Ballett begleiten mich seit Jahrzehnten. Ich habe Sozialarbeit und Kunstpädagogik studiert und über 30 Jahre in der kirchlichen und sozialen Arbeit gearbeitet. Dazu kommen viele Jahrzehnte, in denen ich mich intensiv mit mir selbst auseinandergesetzt habe, auch in eigener Körperarbeit wie Rolfing und Osteopathie. Mehr dazu erzähle ich auf der Seite Über mich.
Vorbereitung & Ablauf
Damit du weißt, was dich erwartet.
Wie läuft eine Tantra-Massage ab?
Plane etwa drei Stunden ein. Darin sind Vorgespräch, Massage, Nachspüren und Duschen enthalten. Es gibt einen roten Faden, an dem ich mich orientiere: Nach dem Ankommen und dem Vorgespräch liegst du bequem auf einer beheizbaren Bodenmatratze. Die Massage verbindet langsame, achtsame Ausstreichungen mit dynamischen, kraftvolleren Elementen. Dabei kann der ganze Körper einbezogen werden, so wie wir es vorher besprochen haben. Danach kannst du in Ruhe nachspüren, duschen und dich bei Bedarf mit mir austauschen.
Innerhalb dieses Rahmens variiere ich. Nicht jede Massage muss gleich aussehen. Ich orientiere mich daran, was du mitbringst, wie dein Körper reagiert und was dir in diesem Moment guttut.
Führen wir davor ein Gespräch?
Ja, das ist mir wichtig. Wir klären anstehende Fragen und Wünsche, Grenzen und Besonderheiten. Erst wenn alles passt, starten wir.
Wieso geht eine Tantra-Massage über 2 Stunden? Ist das nicht viel zu lange?
Zeit ist eine wertvolle Qualität. Erst in der Ruhe kann Vertrauen entstehen, Loslassen gelingen und tiefe Entspannung einsetzen. Die Zeit vergeht übrigens während der Massage sehr schnell. Du wirst überrascht sein, wie sich die Wahrnehmung verändert.
Kann ich Gay-Tantra auch buchen, wenn ich noch keine Tantra-Erfahrung habe?
Wenn du bisher noch keine Erfahrung hast, so möchte ich dich zunächst in einer Tantra-Massage kennenlernen. So kannst du meinen Rahmen, meine Art zu berühren und die besondere Form der Nähe in Ruhe erfahren.
Hast du bereits Tantra-Erfahrung bei einem anderen Anbieter gesammelt, kann eine Gay-Tantra- & Body-to-Body-Massage auch direkt möglich sein. Das klären wir vorher in einem persönlichen Gespräch.
Soll ich mich vor der Tantra-Massage oder Gay-Tantra rasieren?
Das ist nicht nötig. Wenn du dich rasiert wohler fühlst, dann mache das gerne.
Soll oder darf ich vor der Körperarbeit duschen?
Natürlich. Manche Gäste haben einen weiteren Weg zu mir, da reicht es nicht aus, morgens geduscht zu haben. Du darfst direkt vor der Sitzung bei mir vor Ort duschen. Das ist hygienisch, mir gegenüber respektvoll und hilft symbolisch beim Ankommen und Verabschieden der Alltagslast.
Kann ich danach duschen?
Natürlich. Die in der Massage verwendeten Bio-Öle pflegen zwar die Haut, aber deine Kleidung kann danach ölig werden und verzeiht das nicht so leicht. Duschen ist deshalb direkt bei mir möglich und sinnvoll.
Bin ich bei der Tantra-Massage nackt?
Ja. Du wirst dich unbekleidet auf die Matratze legen. Im ersten, langsameren Teil der Tantra-Massage bist du jedoch noch mit einem Tuch bedeckt. Im zweiten Teil wird die Massage durch den Einsatz von viel Öl körperlicher, dynamischer und intensiver. Dabei bist du dann nackt.
Muss ich etwas zur Tantra-Massage mitbringen?
Ein kleines Handtuch, Badelatschen und deine Hygieneartikel, mehr braucht es nicht.
Was sollte ich vor der Massage nicht tun?
Ich empfehle dir aus Erfahrung: iss davor nicht zu schwer, trinke keinen Kaffee mit Koffein oder generell Anregendes und rauche nicht. Neben der körperlichen Belastung durch diese Faktoren, die ein Loslassen erschweren, entsteht eine für mich störende Geruchsbelästigung (Kaffee, Knoblauch, Rauch), die meine Arbeit beeinflusst. Deshalb bin ich dir dankbar, wenn du hier auf dich und mich achtest.
Wie sieht eine optimale Vorbereitung für eine Tantra-Massage aus?
Komm frisch geduscht und nach Möglichkeit stressreduziert zu mir. Plane genug Zeit ein, am besten mit einem großzügigen Puffer zum Nachspüren nach der Massage. Direkte Folgetermine oder der sofortige Blick aufs Handy untergraben die Wirkung. Versuche außerdem, ohne feste Erwartungshaltung zu kommen: Loslassen und Beobachten ist hier der Weg.
Was sollte ich nach einer Massage tun?
Nimm dir Zeit zum Nachspüren und bleibe noch etwas in der Ruhe. Ich empfehle dir, das Handy vorerst zu meiden, viel Wasser zu trinken und danach nur leicht zu essen. Lege dir möglichst keine Termine direkt im Anschluss.
Kann ich zwischendurch auf die Toilette?
Natürlich. Erfahrungsgemäß muss ich das auch. Wir finden danach leicht zurück ins Ritual.
Kann ich dich nach der Massage kontaktieren, falls ich das Erlebte noch einmal besprechen möchte?
Ja, natürlich. Wenn du nach der Massage noch Fragen hast, etwas nachwirkt oder du deine Eindrücke mit mir teilen möchtest, kannst du dich gerne bei mir melden.
Solche Gespräche können helfen, das Erlebte noch einmal einzuordnen. Sie sind Teil meiner persönlichen Begleitung rund um die Massage, ersetzen aber keine psychotherapeutische oder medizinische Behandlung.
Körperarbeit & Massage
Berührung, Nähe und körperliche Reaktionen.
Wie nahe kommen wir uns körperlich?
Bei der Tantra-Massage kommen wir uns körperlich sehr nahe. Ganzkörperkontakt, Wärme, Haut und auch intime Nähe sind Teil der Erfahrung.
Bei Gay-Tantra wird diese körperliche Nähe noch einmal bewusster und lustvoller genutzt. Erregung darf hier ausdrücklich Teil der Erfahrung sein und kann von mir aufgegriffen und intensiviert werden. Auch gegenseitiges Berühren und ein zeitweiliger Wechsel der Rollen können dazugehören, wenn es für uns beide passt.
Gehört die Beckenboden-Massage in der Tantra-Massage immer dazu?
Nein. Die Einbeziehung des Beckenbodens und des Wurzelraums ist freiwillig. Die Tantra-Massage ist auch ohne diesen sensiblen Bereich vollständig. Was berührt werden darf und was ausgespart bleibt, besprechen wir vorab im Vorgespräch.
Wendest du auch den „Big Draw“ innerhalb der Tantramassage an?
Nein. Damit die Erfahrung für deinen Körper sicher bleibt, verzichte ich bewusst auf diese Technik. Der Fokus liegt auf dem natürlichen Fluss deiner Energie und auf tiefer körperlicher Entspannung. Die Massage ist auch ohne den „Big Draw“ vollständig.
Welches Massageöl wird verwendet?
Ich verwende neutrales Bio-Kokosöl für die Ausstreichungen sowie eine hochwertige Bio-Lotion für Hände und Füße. Aus Gründen der Sicherheit und um Ablenkungen zu vermeiden, verzichte ich bewusst auf ätherische Öle. Eventuelle Unverträglichkeiten klären wir vorab im Vorgespräch.
Wird während der Massage gesprochen?
In der Regel findet die Massage in Stille statt. Kurze Abstimmungen zur Intensität oder Position genügen, um den gemeinsamen Fluss zu wahren. Du kannst dich aber in jedem Moment äußern, wenn sich ein Impuls zeigt oder du etwas verändern möchtest. Deine Rückmeldung ist jederzeit willkommen.
Wird mein Intimbereich berührt oder massiert?
Die bewusste und rituelle Einbindung des Intimbereichs (Penis, Hoden, Anus und Beckenboden) ist ein Teil der Tantra-Massage. Dadurch unterscheidet sie sich von klassischen Wellness- oder Sportmassagen.
Diese Berührungen sind ein wertschätzender Teil deiner ganzheitlichen Körperwahrnehmung. Sie dienen dem Energiefluss, der Entspannung und der Selbsterfahrung, sofern du das möchtest und im Vorgespräch zugestimmt hast. Sie sind nicht darauf ausgerichtet, dass daraus gegenseitiger Sex entsteht.
Was ist, wenn ich eine Erektion bekomme, oder auch keine?
Beides ist in Ordnung. Eine Erektion darf ohne schlechtes Gewissen entstehen. Ich nehme diese Reaktion wahr und freue mich darüber. Auch ich als Masseur bekomme oft Erektionen. Wir bleiben einfach ruhig in unserem gemeinsamen Massagefluss und nehmen an, was sich gerade zeigt.
Genauso in Ordnung ist es, wenn dein Körper keine Erektion zeigt. Eine gelingende Tantra-Massage misst sich nicht an einer bestimmten körperlichen Reaktion. Entscheidend sind deine innere Ruhe, deine Wahrnehmung und dein Wohlgefühl. Das Erleben findet im Inneren statt und braucht keinen Leistungsdruck.
Was ist mit Orgasmus und Ejakulation?
In der Tantra-Massage sind Orgasmus und Ejakulation nicht das Ziel. Wenn es trotzdem dazu kommt, ist das etwas Wunderbares, und du darfst es genießen. Bei vielen Männern ist der Orgasmus in der tiefen Entspannung sogar besonders intensiv. Du musst also keine Angst haben, zu früh zu kommen. Das passiert vielen Männern und ist kein Problem. Die Massage ist nur nicht darauf ausgerichtet.
Bei der Gay-Tantra- & Body-to-Body-Massage dürfen sexuelle Erregung und eine Erektion ganz bewusst Teil der Erfahrung sein. Ich kann sie aufgreifen, intensivieren und über längere Zeit gestalten. Auch ein Orgasmus oder eine Ejakulation können Teil des vereinbarten Settings sein, sie sind aber kein Muss und kein Leistungsziel. Es kann auch darum gehen, Erregung bewusst aufzubauen, wieder zurückzunehmen, zu halten oder hinauszuzögern. Gerade dadurch lässt sich die eigene Sexualität oft differenzierter und bewusster erfahren. Entscheidend ist, was du erleben möchtest und was wir vorher vereinbart haben.
Mit welchen Reaktionen darf ich während der Massage rechnen?
In einem achtsamen Raum, in dem du loslassen kannst, darf alles geschehen, was dein Körper gerade braucht. Am häufigsten erleben meine Gäste eine tiefe, erholsame Ruhe. Weil sich beim Loslassen auch der Geist entspannt, können Gefühle wie Erleichterung, Freude oder auch mal eine Träne auftauchen. Auch ein Kribbeln oder das Erwachen deines Penis sind normal. Alles, was sich zeigt, darf einfach da sein.
Körper & Gesundheit
Wann eine Massage möglich und sinnvoll ist.
Kann eine Tantra-Massage bei körperlichen Belastungen helfen?
Die Massage kann die Regeneration deines Körpers unterstützen und dir helfen, Stress abzubauen. Ich arbeite im Bereich Wellness und Selbsterfahrung und führe keine medizinischen, physiotherapeutischen oder psychotherapeutischen Behandlungen durch. Mein Angebot dient der Entspannung, der Vitalität und deinem Wohlbefinden im Hier und Jetzt.
Ich bin in der Bewegung eingeschränkt. Ist eine Massage dennoch möglich?
Lass uns das vorab besprechen. Wir arbeiten auf einer Bodenmatratze, deshalb gehören Hinlegen, Umdrehen und Aufstehen sowie der Weg zur Dusche zum Ablauf. Wenn du eine gewisse Grundbeweglichkeit und Trittsicherheit mitbringst, schaue ich gern, wie wir den Ablauf an dich anpassen können. Sind die Einschränkungen zu stark, kann ich die Massage aus Sicherheitsgründen leider nicht anbieten. Deine Unversehrtheit geht vor.
Ich habe ein Ekzem oder eine Hautveränderung, ist eine Massage möglich?
Massieren kann ich nur auf intakter Haut. Kleinere, nicht ansteckende und abgeheilte Stellen können wir nach Absprache im Vorgespräch aussparen. Massageöle können gereizte Haut zusätzlich reizen. Lass akute, entzündliche oder großflächige Hautveränderungen deshalb bitte vorab ärztlich abklären und sag mir vorher Bescheid. Im Zweifel warte lieber, bis sich alles beruhigt hat, und vereinbare dann einen neuen Termin.
Ich bin übergewichtig. Ist eine Massage dennoch möglich?
Wir arbeiten auf einer Bodenmatratze, und ich setze meinen eigenen Körper und mein Gewicht dynamisch ein. Zum Schutz meiner Gesundheit, vor allem meines Rückens, braucht diese Arbeit Grenzen. Damit ich die Massage für uns beide sicher und vollständig geben kann, biete ich sie bis zu einem Körpergewicht von etwa 95 kg an. Wenn du unsicher bist, sprich mich vorher einfach an.
Sind Verletzungen oder Narben ein Problem?
Das besprechen wir im Vorgespräch. Empfindliche Bereiche oder ältere, verheilte Narben berühre ich auf Wunsch besonders behutsam oder spare sie aus. Akute oder noch nicht verheilte Verletzungen kann ich nicht massieren. Lass akute Beschwerden bitte vorab ärztlich abklären und gib mir schon bei deiner Anfrage kurz Bescheid.
Mir wurde meine Prostata entfernt. Kann ich dennoch eine Tantra-Massage erhalten?
Ja, gern. Voraussetzung ist, dass die Behandlung und die Heilungsphase nach der Operation abgeschlossen sind und aus ärztlicher Sicht nichts gegen eine Massage spricht. Bei mir geht es nicht um Leistungsfähigkeit, sondern um deine Wahrnehmung, um Entspannung und das Ankommen im Hier und Jetzt, ohne Zielvorgabe.
Ich habe traumatische Erlebnisse gehabt. Empfiehlst du mir dennoch eine Tantra-Massage?
Eine Tantra-Massage ist eine Methode zur Entspannung und Selbsterfahrung. Eine medizinische oder psychotherapeutische Trauma-Behandlung kann und will sie nicht ersetzen. Wenn du gerade in therapeutischer Behandlung bist oder instabile Phasen erlebst, besprich den Wunsch nach einer Massage bitte vorab mit deinem Arzt oder Therapeuten.
Wenn von dieser Seite nichts dagegen spricht, findest du bei mir einen geschützten Rahmen ohne Zielvorgabe. Du bestimmst in jedem Moment dein Tempo und deine Grenzen und kannst die Massage jederzeit stoppen.
Aus meiner eigenen Erfahrung: Professionelle Gespräche und Körperarbeit haben mich über viele Jahre ein großes Stück weitergebracht. Einen entscheidenden Impuls bekam ich aber erst durch meine erste Tantra-Massage und die achtsame Berührung eines Mannes. Mehr dazu erzähle ich auf der Seite Über mich.
Angebote, Buchung & Preise
Alles Organisatorische auf einen Blick.
Was kostet eine Tantra-Massage bzw. Gay-Tantra-Massage?
Die aktuellen Preise für meine Tantra-Massage sowie die Gay-Tantra- & Body-to-Body-Massage findest du übersichtlich auf meiner Angebotsseite. Dort sind auch Dauer und Leistungsumfang der jeweiligen Massage beschrieben.
Zur Angebotsseite →Wie bezahle ich dich?
Du bezahlst vor Ort in bar oder per Echtzeit-Überweisung über dein Smartphone. Eine Quittung oder Rechnung bekommst du auf Wunsch gern.
Wie buche ich einen Termin?
Am einfachsten buchst du direkt online über meinen Buchungskalender. Du wirst durch den Ablauf geführt und erhältst alle Informationen automatisch. Im Kalender siehst du die freien Zeiten, die mit meinen anderen Tätigkeiten vereinbar sind. Sollte keine passende Zeit dabei sein, kannst du mir eine Nachricht mit deinem Wunschtermin schreiben. Häufig finden wir dennoch eine gemeinsame Lösung.
Termin online prüfen →Wie kurzfristig kann ich einen Termin bekommen?
Damit ich mir für jede Sitzung genug Zeit und Ruhe nehmen kann, plane ich großzügige Puffer ein. Ein Vorlauf von etwa drei bis vier Wochen ist deshalb die Regel. Spontane Buchungen am selben Tag sind nicht möglich. So kann ich sicherstellen, dass ich für jeden Gast präsent und vorbereitet bin.
Was ist, wenn ich meinen Termin absagen muss?
Informiere mich bitte so früh wie möglich. Bei Absagen innerhalb von 24 Stunden vor dem Termin berechne ich ein Ausfallhonorar in Höhe von 50 Prozent des Preises. Wenn wir direkt einen neuen Termin vereinbaren, rechne ich dir diesen Betrag bei deiner nächsten Sitzung an.
Die erste Massage war fantastisch – wann kann ich sie wiederholen?
Das freut mich sehr. Ich empfehle dir dennoch, mindestens vier Wochen zwischen zwei Terminen verstreichen zu lassen. So gibst du deinem Körper und deinem Erleben ausreichend Zeit, die Massage nachwirken zu lassen und wieder ganz im eigenen Alltag anzukommen.
Kann ich einen Gutschein für eine Massage verschenken?
Ja. Du kannst Gutscheine für eine Tantra-Massage oder für die Gay-Tantra- & Body-to-Body-Massage erwerben. Gutscheine sind drei Jahre gültig. Für Gay-Tantra sollte der Beschenkte bereits Erfahrung mit Tantra-Massagen haben.
Gutschein kennenlernen →Kann ich bei dir die Tantra-Massage erlernen?
Ja. Ich biete eine fundierte Einzelausbildung für Männer an. Sie findet hier in Freiburg statt und richtet sich an Interessierte aus allen Regionen. Lass dich in 5 Modulen zeitlich flexibel und mit zinslosen Ratenzahlungsmöglichkeiten zum Tantramasseur ausbilden.
Kannst du uns als Männerpaar anleiten, die Tantra-Massage zu erlernen?
Ja, gern. In einem angeleiteten Coaching für Paare lernt ihr Griffe, Ausstreichungen und die rituellen Abläufe für eure private Praxis zu Hause. Den zeitlichen und inhaltlichen Rahmen stimmen wir vorab im persönlichen Gespräch ab. Sprich mich dazu einfach an.
Lust auf eine Begegnung?
Lass uns einen Termin finden.
Freie Termine für eine Tantra-Massage oder Gay-Tantra- & Body-to-Body-Massage in Freiburg siehst du direkt in den Kalendern.
Wenn keiner passen sollte, schreib mir oder ruf gerne an. Wir finden einen Zeitpunkt, der für dich passt, und ich beantworte gern vorab deine Fragen.
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