Hände, die seit der Kindheit Klavier spielen
Seit meiner Kindheit spiele ich Klavier, und das hat meine Hände auf eine besondere Weise geschult. Wer so lange übt, entwickelt ein feines Gespür in den Fingern: für Druck, für Tempo, für die kleinsten Unterschiede in einer Berührung. Am Klavier habe ich außerdem gelernt, mich ganz in einen Moment zu versenken und alles andere auszublenden, und dranzubleiben, auch wenn es mühsam wird. Bis heute ist das Klavier für mich ein Spiegel, der mir sehr ehrlich zeigt, wie es meinem Körper und meiner Seele gerade geht. All das fließt in jede Massage ein.
Ein Körper, der tanzt
Tanz und Ballett begleiten mich seit Jahrzehnten, und ich glaube, sie haben mich auch jung gehalten. Sie haben mir eine Geschmeidigkeit geschenkt, die ich in der Massage gut gebrauchen kann. Ich weiß, wie sich Kraft und Spannung aus dem eigenen Körper auf einen anderen übertragen lassen, und ich kann Haltungen einnehmen und Bewegungen ausführen, die jemandem schwerfallen, der seinen Körper weniger kennt. Beim Tanzen kommt mein Kopf zur Ruhe, und man kann sich nicht verstecken. Diese Offenheit wünsche ich mir auch für unsere Begegnung.
Gespräche, die Halt geben
Ich habe Sozialarbeit und Kunstpädagogik studiert und über 30 Jahre in der kirchlichen und sozialen Arbeit gearbeitet. Dort habe ich gelernt, Gespräche so zu führen, dass sich Menschen öffnen können, zuzuhören, ohne vorschnell zu urteilen, und mich auf sehr unterschiedliche Lebensgeschichten einzustellen. Dazu kommen viele Jahrzehnte, in denen ich mich intensiv mit mir selbst auseinandergesetzt habe. Ohne diese Selbstreflexion könnte ich keine Tantra-Massage verantwortlich geben. Wer einen anderen Mann so nah berührt, sollte auch seine eigenen Themen gut kennen.
Mein eigener Weg
Mit meiner Geschichte habe ich früh gelernt, mich auf mich selbst zu verlassen. Dabei sind mir viele Antennen gewachsen, die sehr schnell anschlagen, wenn etwas nicht stimmt. Und ich habe den Mut entwickelt, eigene Wege zu gehen. Meine Klavierschule habe ich ohne klassisches Klavierstudium aufgebaut, einfach weil ich wusste, dass ich es kann, und sie ist bis heute erfolgreich. Mit der Tantra-Massage ging es mir ganz ähnlich. Ich glaube nicht, dass man sie nur an dem einen, einzig richtigen Institut lernen kann. Gerade meine Umwege haben mich gezwungen, über den Tellerrand zu schauen, und mir ein Fundament gegeben, das in keiner Ausbildung vorkommt. So habe ich meine Massagen über die Jahre Schritt für Schritt weiterentwickelt und meinen eigenen Stil gefunden.