1. Monier Monier-Williams: A Sanskrit-English
Dictionary. Clarendon Press, Oxford, 1899. Digitale
Ausgabe: Cologne Digital Sanskrit Dictionaries, Universität
zu Köln.
Lexikographischer Beleg für die älteren Bedeutungen von
cakra als Rad, Kreis oder Scheibe sowie für vedische
Belegstellen; prāṇa wird unter anderem mit Atem,
Lebenshauch und Leben verbunden.
Cologne Digital
Sanskrit Dictionaries
2. Glen A. Hayes: „Esoteric Physiology and Subtle Body
Systems“, in: Richard K. Payne / Glen A. Hayes (Hrsg.),
The Oxford Handbook of Tantric Studies. Oxford
University Press, 2023, S. 197–224.
Wissenschaftliche Übersicht zu den zahlreichen hinduistischen
und buddhistischen Systemen des subtilen Körpers, zu Chakren,
Visualisation und Kundalini sowie zu ihrer Einbettung in
konkrete religiöse und rituelle Systeme.
Oxford
Academic
3. Geoffrey Samuel: „Subtle bodies, longevity and
internal alchemy“, in: The Origins of Yoga and Tantra:
Indic Religions to the Thirteenth Century.
Cambridge University Press, 2008, S. 271–290.
Historische Untersuchung zur Entstehung subtiler Körpermodelle
mit Nāḍīs, Chakren und zentralem Kanal sowie zu ihrer Funktion
innerhalb tantrischer und yogischer Praktiken.
Cambridge
University Press
4. Arthur Avalon (Sir John Woodroffe): The Serpent
Power: Being the Ṣaṭ-cakra-nirūpaṇa and
Pādukā-pañcaka. Luzac & Co., London,
1919.
Frühe englische Übersetzung und Kommentierung des
Ṣaṭ-cakra-nirūpaṇa von Pūrṇānanda. Primärquelle für das
dort beschriebene System aus sechs Zentren, Sahasrara,
Kundalini, Lotusblättern, Lauten, Mantras, Elementen und
Gottheiten.
WorldCat
5. Kathleen Taylor: Sir John Woodroffe, Tantra and
Bengal: 'An Indian Soul in a European Body?'.
Curzon Press, Richmond, 2001.
Wissenschaftliche Biografie zu Woodroffes Arbeit unter dem Namen
Arthur Avalon und zur Bedeutung von The Serpent Power für
die westliche Rezeption von Kundalini-Yoga und Tantra.
WorldCat
6. Charles Webster Leadbeater: The Chakras: A
Monograph. Theosophical Publishing House,
1927.
Primärquelle für Leadbeaters hellsichtige Deutung der Chakren
als farbige und bewegte Zentren eines feinstofflichen Körpers
und für seine Verbindung von Chakren mit okkulten und
körperbezogenen Zuordnungen.
Google Books
7. Simon Cox: „Theosophical Gnosis and Astral
Hermeneutics“, in: The Subtle Body: A Genealogy.
Oxford University Press, 2022, S. 116–136.
Religionswissenschaftliche Untersuchung zur theosophischen
Umformung von Vorstellungen des subtilen Körpers, insbesondere
bei Annie Besant und Charles W. Leadbeater, und zu deren
Mischung aus indischen, kabbalistischen und eigenen esoterischen
Deutungen.
Oxford
Academic
8. C. G. Jung: The Psychology of Kundalini Yoga:
Notes of the Seminar Given in 1932, hrsg. von Sonu
Shamdasani. Princeton University Press, Princeton,
1996.
Primär- und Editionsquelle zu Jungs Zürcher Seminar von 1932 und
zu seiner psychologischen und symbolischen Interpretation der
Chakren und des Kundalini-Aufstiegs als Entwicklungsstufen des
Bewusstseins.
JSTOR / Princeton
University Press
9. Junbo Sim: „The Study on The Formation Process of The
Western Chakra System: Focusing on C. W. Leadbeater’s
The Chakras“, 원불교사상과 종교문화, Nr. 91, 2022,
S. 395–425.
Wissenschaftlicher Fachaufsatz zur Herausbildung des westlichen
Chakrensystems unter dem Einfluss der Theosophie und zu
Leadbeaters Bedeutung für dessen Verbreitung.
Korea Citation
Index
10. Kurt Leland: Rainbow Body: A History of the
Western Chakra System from Blavatsky to Brennan.
Ibis Press, Lake Worth, 2016.
Umfangreiche historische Rekonstruktion der westlichen
Chakrenlehre, insbesondere der Entwicklung des
Sieben-Chakren-Schemas, der Regenbogenfarben sowie der späteren
Zuordnungen zu Drüsen, Psyche und weiteren Lebensbereichen.
WorldCat
11. Anodea Judith: Eastern Body, Western Mind:
Psychology and the Chakra System as a Path to the
Self. Überarb. Ausgabe, Celestial Arts / Ten Speed
Press, 2004.
Repräsentative Primärquelle für die moderne Verbindung des
Chakrensystems mit westlicher Psychologie, Entwicklungsmodellen,
Sexualität, Selbstbild und weiteren psychologischen
Lebensthemen.
Penguin Random
House
12. Kelsey J. Kinter / Bruce W. Newton: „Anatomy,
Abdomen and Pelvis, Pudendal Nerve“, StatPearls.
StatPearls Publishing / NCBI Bookshelf.
Medizinische Referenz zur sensiblen und motorischen Versorgung
von Damm, Beckenboden und äußeren Genitalien durch den Nervus
pudendus.
NCBI Bookshelf
13. Rishi Megha et al.: „Anatomy, Abdomen and Pelvis:
Adrenal Glands (Suprarenal Glands)“, StatPearls.
StatPearls Publishing / NCBI Bookshelf.
Anatomische Referenz zur Lage der Nebennieren auf
beziehungsweise oberhalb der Nieren und damit zur Abgrenzung
gegenüber einer Verortung im Beckenboden.
NCBI Bookshelf
14. Dale Purves et al. (Hrsg.): „Autonomic Regulation of
Sexual Function“, in: Neuroscience, 2. Aufl.
Sinauer Associates, Sunderland, 2001.
Neurowissenschaftliche Darstellung des Zusammenspiels von
sympathischer, parasympathischer und somatischer Innervation
sowie vaskulären Vorgängen bei sexueller Erregung und
Genitalreaktionen.
NCBI Bookshelf
15. Reena S. John et al.: „Celiac Plexus Block“,
StatPearls. StatPearls Publishing / NCBI
Bookshelf.
Anatomische und neurophysiologische Referenz zum Plexus
coeliacus, auch Solarplexus genannt, als großem autonomen
Nervengeflecht im Oberbauch.
NCBI Bookshelf
16. Emeran A. Mayer: „Gut feelings: the emerging biology
of gut–brain communication“, Nature Reviews
Neuroscience, 12, 2011, S. 453–466.
Übersichtsarbeit zur wechselseitigen Kommunikation zwischen Darm
und Gehirn sowie zu Zusammenhängen mit autonomen Reaktionen,
Affekt und interozeptiver Wahrnehmung.
Nature Reviews
Neuroscience
17. Hugo D. Critchley / Sarah N. Garfinkel:
„Interoception and emotion“, Current Opinion in
Psychology, 17, 2017, S. 7–14.
Wissenschaftliche Übersicht zur Wahrnehmung innerer
Körpersignale und zu deren Bedeutung für emotionale Zustände,
darunter kardiale, respiratorische und andere körperliche
Signale.
PubMed
18. Adegbenro O. Fakoya / Ryan Winters / Vikas Gupta:
„Anatomy, Head and Neck: Laryngeal Nerves“,
StatPearls. StatPearls Publishing / NCBI
Bookshelf.
Anatomische Referenz zur Innervation des Kehlkopfs durch Äste
des Nervus vagus und zu ihrer Bedeutung für die Stimmfunktion.
NCBI Bookshelf
19. Bong Eun Lee / Gwang Ha Kim: „Globus pharyngeus: A
review of its etiology, diagnosis and treatment“, World
Journal of Gastroenterology, 18/20, 2012, S.
2462–2471.
Medizinische Übersichtsarbeit zum sogenannten Globusgefühl oder
„Kloß im Hals“ und zu möglichen Einflussfaktoren, darunter
psychische Belastung und Stress.
PubMed Central
20. Muthu Kuzhali Ganapathy / Prasanna Tadi: „Anatomy,
Head and Neck, Pituitary Gland“, StatPearls.
StatPearls Publishing / NCBI Bookshelf.
Anatomische Referenz zur Hypophyse und ihrer Lage in der Sella
turcica tief an der Schädelbasis.
NCBI Bookshelf
21. Sadia Ilahi / Nitya Beriwal / Tahir B. Ilahi:
„Physiology, Pineal Gland“, StatPearls. StatPearls
Publishing / NCBI Bookshelf.
Medizinische Referenz zur Zirbeldrüse und ihrer Lage tief im
Gehirn zwischen den Thalami beziehungsweise hinter dem dritten
Ventrikel.
NCBI Bookshelf
22. Sylvia D. Kreibig: „Autonomic nervous system
activity in emotion: a review“, Biological
Psychology, 84/3, 2010, S. 394–421.
Umfangreiche Übersichtsarbeit zu Veränderungen des autonomen
Nervensystems bei Emotionen und zu individuellen Mustern von
Herz-Kreislauf-, Atem- und weiteren körperlichen Reaktionen.
PubMed
23. Aikaterini Fotopoulou / Mariana von Mohr / Charlotte
Krahé: „Affective regulation through touch: homeostatic and
allostatic mechanisms“, Current Opinion in Behavioral
Sciences, 43, 2022, S. 80–87.
Neurowissenschaftliche Übersichtsarbeit dazu, wie angenehme und
soziale Berührung Aufmerksamkeit, Affekt und körperliche
Regulation beeinflussen kann, unter anderem über autonome und
interozeptive Prozesse.
PubMed
24. Sheena A. Josselyn / Susumu Tonegawa: „Memory
engrams: Recalling the past and imagining the future“,
Science, 367/6473, 2020, eaaw4325.
Neurowissenschaftliche Übersichtsarbeit zum Engramm als
neuronalem Substrat von Gedächtnisbildung und -abruf; Grundlage
für die Abgrenzung gegenüber der Vorstellung, Erinnerungen seien
als solche im Muskel- oder Fasziengewebe gespeichert.
PubMed /
Science
25. Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde
ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz), § 1.
Gesetzliche Grundlage zur Abgrenzung der berufsmäßigen
Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden
oder Körperschäden als Ausübung der Heilkunde.
Gesetze im
Internet / Bundesministerium der Justiz
↑ Zur Inhaltsübersicht