Dazu gehören der Penis, die Hoden, der Damm zwischen Hoden und Anus, der Anus selbst und, wenn du es möchtest, die Prostata. Für mich gehört auch der Brustbereich dazu.
Eigentlich ist „Intimbereich“ ein sehr enger Begriff. Wer hat festgelegt, wo er beginnt und wo er endet? Es gibt viele Stellen, die sich bei Berührung hochsensibel und wunderschön anfühlen können: die Seiten des Halses, das Kinn, die Innenbereiche der Ohren, die Füße, die Innenseiten der Oberschenkel und viele mehr. Welche das sind, ist von Mensch zu Mensch verschieden.
Manche nennen diesen Teil der Massage Lingam-Massage. Ich bediene mich keiner östlichen Worthülsen. Bei mir heißt das Intimmassage. Warum, erzähle ich dir im Artikel Lingam, Yoni, Penis.
Gerade dieser Teil unterscheidet die Tantra-Massage von einer Wellness- oder Sportmassage. Eine Sportmassage ist zielgerichtet: Sie sucht Knoten und verkrampfte Stellen und versucht, sie zu lösen. Der Intimbereich und die Brust bleiben dabei abgedeckt und ausgespart. In der Tantra-Massage wird alles mit derselben Achtsamkeit berührt wie dein Rücken oder deine Füße.